Weißwurscht-Training am 12. Juli 2026

Bericht vom 12.07.26                                                                                                                     Verfasser P. Tauer

Der vergangene Sonntag begann mit einer Uhrzeit, die normalerweise nur Bäcker, Jogger und Windhund‑Verrückte akzeptieren: 8:30 Uhr. Doch als die ersten Autos auf den Reichenhof rollten, war sofort klar: 18 Hunde, viele gut gelaunte Menschen – und eine Stimmung, die selbst Morgenmuffel zum Lächeln bringt.

Das Team des WRV Staufen hatte das Training wegen der erwarteten Hitze klug vorverlegt. Und obwohl in Köln eine große DWZRV‑Veranstaltung lief, fanden sich bei uns genügend Hunde ein. Manche munkeln, sie seien weniger wegen des Trainings gekommen – sondern wegen des legendären Weißwurstfrühstücks danach. Beweisen lässt sich das nicht, aber die Vermutung liegt nahe.

Drei Neulinge, darunter auch ein Nicht-Windhund – und alle drei direkt im Rennmodus
Besonders spannend wurde es für die drei Hunde, die zum ersten Mal ausprobieren wollten, wie man den falschen Hasen jagt. Anfangs noch neugierig und vorsichtig – doch sobald der Hase loszuckte, war alles klar:
Instinkt an. Turbo an. Kopf aus. Rennen.
Alle drei schafften ihre erste Solo‑Rennrunde auf dem ungewohnten Gelände. Und zwar so souverän, dass man fast glauben konnte, sie hätten heimlich nachts auf dem Reichenhof trainiert. Ein echtes Highlight, das im Schatten der Terrasse gefeiert wurde.

Theo – der Galgo mit Comeback‑Magie
Und dann war da Theo, unser eleganter Galgo, der zuletzt die Vereinsmeisterschaften verpasst hatte, weil er in eine Glasscherbe getreten war. Doch an diesem Sonntag?
Theo präsentierte sich in Topform. Als ob er nie verletzt gewesen wäre. Als ob er die Pause genutzt hätte, um heimlich an seiner Sprinttechnik zu feilen. Er schoss aus dem Start wie ein Profi, flog über das Grasoval und zeigte allen: „Verletzung? Welche Verletzung?“ Ein Comeback, das man nicht besser hätte schreiben können.

Weißwurst ab 10:45 – das inoffizielle Finale

Dank der flexiblen Trainingsgestaltung war das sportliche Programm früh durch, und um 10:45 Uhr konnte bereits das Weißwurstfrühstück starten. Im Schatten der Terrasse, mit entspannten Gesprächen, glücklichen Hunden und dem Duft von frischer Weißwurst – ein perfekter Abschluss.

Ein Rasenoval wie ein Teppich – trotz der Hitze
Ein besonderes Lob verdient das Grasoval, das trotz der Hitze der vergangenen Woche in einem Zustand war, der fast schon poetisch war: weich, saftig, grün, und tatsächlich ein Grasgeläuf, das den Namen verdient. Ein Boden, auf dem Windhunde nicht nur laufen – sondern gleiten.

Großer Dank an alle Helfer
Am Ende bleibt nur eines zu sagen: Danke. Danke an alle, die geholfen haben, diesen Tag möglich zu machen. Danke an die Organisatoren, die frühen Aufsteher, dem Hasenzieher, den Küchenhelden, den Rasenpflegern und alle, die mit angepackt haben und natürlich den Hunden. Ohne euch wäre dieser Sonntag nur ein Sonntag gewesen – mit euch wurde er ein kleines Fest.

Weißwurscht-Training am 12. Juli 2026
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