Bericht zu den Windhundtagen des WRV Staufen.
Verfasser: P. Tauer
Ein Windhund Wochenende voller Leidenschaft, Gemeinschaft und
unvergesslicher Momente beim WRV-Staufen e. V.
Was für ein unvergessliches Wochenende! Die Windhundtage und das damit verbundene 2. DWZRV Siegerrennen/Siegerausstellung des Windhund-Rennvereins Staufen in Lorch boten alles, was unseren Sport und unsere Gemeinschaft ausmacht: prächtige Hunde, spannende Wettkämpfe, herzliche Begegnungen, kulinarische Genüsse und zahlreiche Momente voller Freude und Begeisterung.
Schon am Samstag herrschte auf dem gesamten Gelände eine Atmosphäre, die schwer in Worte zu fassen ist. Über 200 Ausstellungshunde präsentierten sich bei strahlendem Sonnenschein und idealen Bedingungen den Richtern und zahlreichen Besuchern. Überall wurde gezeigt, begutachtet und fachgesimpelt. Die Richter hatten bei der großen Teilnehmerzahl alle Hände voll zu tun und meisterten ihre anspruchsvolle Aufgabe mit gewohntem Können, Erfahrung und großem Engagement.
Ein besonderes Highlight war die Azawakh-Sonderausstellung, die dem Tag eine besondere Note verlieh und zur außergewöhnlich harmonischen Stimmung beitrug. Das gesamte Gelände pulsierte vor Leben: Die Verkaufsstände waren gut besucht, der Campingplatz komplett belegt, und auch die Parkwiese zeigte eindrucksvoll, wie viele Menschen den Weg nach Lorch gefunden hatten. Überall begegneten einem fröhliche Gesichter, entspannte Hunde und Menschen, die ihre gemeinsame Leidenschaft für Windhunde teilten.
Am Abend erwartete unsere Gäste ein weiterer Höhepunkt: Das afrikanische Essen begeisterte mit außergewöhnlichen Aromen und raffinierten Gewürzen – eine kulinarische Besonderheit, die noch lange Gesprächsthema bleiben sollte. In geselliger Runde wurde gelacht, erzählt und genossen. Die anschließende Live-Musik sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang eines rundum gelungenen Tages. Viele Teilnehmer ließen den Abend entspannt ausklingen, bevor am nächsten Morgen der Renntag mit über 100 Hunden auf sie wartete.
Der Sonntag begann leider mit einem unerwünschten Ereignis. Ein Unfall überschattete den Start des Renntages, und die Gedanken vieler waren sofort bei der verletzten Hündin und ihren Besitzern – alle Herzen waren schwer. Angesichts dieses Vorfalls fiel es schwer, die Leichtigkeit des Vortages wiederzufinden.
Umso bemerkenswerter war der Einsatz aller Verantwortlichen. Die Bahnrichter, das Schiedsgericht und die Rennleitung waren den ganzen Tag über stark gefordert. Mehrere Rennen wurden durch Disqualifikationen geprägt und erforderten höchste Aufmerksamkeit sowie zahlreiche Entscheidungen. Dank der besonnenen Art, der großen Erfahrung und der beeindruckenden Routine – insbesondere der herausragend handelnden Renntierärztin und aller Verantwortlichen – gelang es jedoch, Sicherheit und Ruhe zu bewahren. Schritt für Schritt kehrte die positive Stimmung zurück.
Im Laufe des Tages standen wieder die sportlichen Leistungen der Hunde im Mittelpunkt. Die Zuschauer erlebten spannende Rennen, beeindruckende Leistungen und viele großartige Momente auf der Bahn. Mehrere Bahnrekorde wurden gebrochen, was auch den hervorragenden Zustand der Rennbahn unterstreicht. Man spürte deutlich, mit wie viel Herzblut Menschen und Hunde diesen Sport leben.
Gegen 17 Uhr fand schließlich die Siegerehrung statt, die einen würdigen Abschluss eines ereignisreichen Wochenendes bildete. Ein besonderer Höhepunkt war die Ansprache von Herrn Kolb, Stadtrat und Vertreter der Stadt Lorch. Mit warmen, nahbaren und wertschätzenden Worten würdigte er die Veranstaltung und das Engagement aller Beteiligten. Anschließend überreichte er die begehrten „Staufer Löwen“, den Preis für Schönheit und Leistung, an die erfolgreichsten Hunde des Wochenendes.
Als Veranstalter erfüllt es uns mit großer Freude und auch ein wenig Stolz, wie viele positive Rückmeldungen wir an diesem Wochenende erhalten haben. Die zahlreichen anerkennenden Worte, das ehrliche Lob und die vielen persönlichen Gespräche sind für uns eine wunderbare Wertschätzung der Arbeit, die von so engagierten Helferinnen und Helfern geleistet wurde. Gleichzeitig haben uns die vielen konstruktiven Anregungen für die Zukunft gezeigt, wie sehr unseren Gästen diese Veranstaltung am Herzen liegt. Genau dieses Miteinander, dieses gemeinsame Weiterdenken und Weiterentwickeln macht unseren Verein und unsere Veranstaltungen so besonders.
Unser größter Dank gilt daher allen, die zu diesem Wochenende beigetragen haben: den fleißigen, unermüdlich arbeitenden Vereinsmitgliedern, Helferinnen und Helfern, die oft schon lange vor Veranstaltungsbeginn im Einsatz waren und bis zum Schluss mit vollem Engagement dabei waren. Den Richtern, Funktionären, der Ausstellungsleiterin, der Rennleiterin, den Sponsoren, Ausstellern, Renn- und Ausstellungsteilnehmern sowie allen Besuchern, die mit ihrer Begeisterung und Unterstützung dieses Wochenende erst möglich gemacht haben.
Trotz der Sorge um die verletzte Hündin bleiben viele positive Erinnerungen: die strahlenden Gesichter, die hervorragende Atmosphäre, die Begeisterung auf und neben der Bahn, die schönen Gespräche und die vielen besonderen Momente, die wir gemeinsam erleben durften.
Die Windhundtage 2026 haben einmal mehr gezeigt, was unsere Windhundfamilie ausmacht: Zusammenhalt, Leidenschaft, Hilfsbereitschaft und die Liebe zu unseren Hunden. Dafür sind wir von Herzen dankbar und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in Lorch.
Herzliche Grüße und Dank von der Vorstandschaft des WRV Staufen
Der 1. Tag







